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Deutscher Unihockey Bund schöpft Hoffnung mit neuem Förderkonzept
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In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Kommission für Öffentlichkeitsarbeit- und Marketing des Deutschen Unihockey Bund (DUB) ein Förderkonzept für die Nationalmannschaften auf den Weg gebracht. Durch den 'Club der 100' und den 'Förderclub Nationalteams' sollen Nationalspielerinnen und -spieler finanziell entlastet werden.
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(mv) In den vergangenen Wochen ist in der Unihockeyszene ein wenig Unmut bezüglich der finanziellen Situation, vor allem in Anbetracht der hohen Eigenbeteiligungen bei Trainingscamps oder internationalen Wettbewerben geäußert wurden. Die Nationalspieler müssen zum Teil hohe drei- bzw. bis vierstellige Summen aufbringen, um zum Beispiel an Weltmeisterschaften teilnehmen zu können. Bisher hatte der Deutsche Unihockey Bund (DUB) keine finanziellen Möglichkeiten, um Trainer, Betreuer und Spieler hinsichtlich der entstehenden Kosten zu entlasten. In den vergangenen Tagen veröffentlichte der Dachverband sein neues Förderkonzept, von dem die Nationalmannschaften im allgemeinen und die Nationalspieler im speziellen profitieren sollen.
Der 'Club der 100' soll dank Spendengeldern für die finanzielle Entlastung der Nationalspielerinnen und -spieler sorgen. "Im Ergebnis trägt diese Initiative durch einen verringerten Eigenanteil dazu bei, dass auch Aktive aus sozial schwachen Haushalten an WM-Reisen teilnehmen können. Es wird für jedes Nationalteam einen "Club der 100" geben. Diese vier "Clubs der 100" richten sich in erster Linie an Klein- und Privatsponsoren. Die Einnahmen kommen dem Budget der Nationalteams zu Gute. Jeweils vor den WM-Turnieren rückt der "Club der 100" der daran beteiligten Nationalmannschaft automatisch in den Vordergrund", so DUB Vize-Präsident Mathias Liebing.
Neben dem 'Club der 100' soll es weitere Förderclubs für die verschiedenen Nationalteams geben. "Um mit Blick auf die Realisierung von Trainingslagern, Länderspielen und WM-Turnieren auch zukünftig richtungsweisende Arbeit leisten zu können, soll ein 'Förderclub Nationalteams' zweckgebundene Einnahmen generieren, die den Teambudgets zur Verfügung gestellt werden und den Aufbau eines Sozialfonds unterstützen. Der 'Förderclub Nationalteams' ist eine übergeordnete Instanz für alle Nationalteams und richtet sich an kleinere Firmen und Unternehmen aus der Unihockeyszene und den familiären Umfeld der Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre.", so Mathias Liebing weiter.
Wie Mathias Liebing weiterhin mitteilte, soll vor allem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch mehr Mitstreiter verbessert und im Sinne der Sponsoren und Förderer einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hier soll zunächst die redaktionelle Arbeit rund um den Spielbetrieb, aber auch rund um die Nationalmannschaften auf der offiziellen Verbandsseite optimiert und schrittweise ausgebaut werden.
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| Kommentare zu dieser Meldung |
devil44 schrieb am 15.09.2008 um 14:44:
Soll das '100' in 'Club der 100' in irgend einer Weise
eine Limitation suggerieren?
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