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» TRANSFERMARKT

Deutschland legt im Jahr 2009 bei den Transferaktivitäten deutlich zu

Deutschland legt im Jahr 2009 bei den Transferaktivitäten deutlich zu Die Transferperiode für die Saison 2009/2010 endete am 31. Dezember 2009. Mit insgesamt 38 internationalen Transfers hat Deutschland seine Transferaktivitäten zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Führend bei den Transfers bleiben Norwegen (126), Schweden (112), Finnland (73) und die Schweiz (69).

(mv) Am 31.12.2009 wurde das Transferfenster geschlossen. Internationale Transfers können nun bis zum Saisonende nicht mehr vollzogen werden. Während zahlreiche deutsche Vereine in der ersten Saisonhälfte bereits fleißig zahlreiche Spieler transferierten, verpflichtete der MFBC Löwen Leipzig erst 'in letzter Sekunde' zwei schwedische Spieler.

Alles in allem kann man feststellen, dass die Transferaktivitäten nach Deutschland vor allem im Jahr 2009 deutlich zugenommen haben. Während die deutschen Vereine im Jahr 2008 noch 21 Transfers abschlossen, waren es im Jahre 2009 bereits 38. Zu den Transfer freudigsten Vereinen gehörten der PSV Wikinger München (8), der UHC Sparkasse Weißenfels (4), die Red Devils Wernigerode (4), der ETV Hamburg (3) und der MFBC Löwen Leipzig (3). Hierbei handelt es sich jedoch nicht immer ausschließlich um Verstärkungen aus dem Ausland, sondern auch um die Rückkehr eigener Talente, die für Vereine in einem anderen Land im Spielbetrieb aktiv waren. Daraus ist abzulesen, dass es zunehmend auch immer mehr Spielerinnen und Spieler in andere Unihockey-Nationen zieht, um ihr spielerisches Können und Wissen zu erweitern.

Internationale Transfers nach Deutschland (1998 bis 2009):

1998: 1
1999: 6
2000: 4
2001: 5
2002: 4
2003: 11
2004: 11
2005: 23
2006: 26
2007: 22
2008: 21
2009: 38

Ob diese Entwicklung bedenklich stimmen sollte, wurde bereits in der Vergangenheit vielfach diskutiert. Eine optimale Lösung wurde bisher nicht gefunden. Somit transferieren deutsche Vereine so viel und so gut sie können, um im Kampf um die Meisterschaft oder unter anderen Zielstellungen mithalten zu können. Ob diese Entwicklung im Sinne der Verbreitung des Sportes die Richtige ist, wird man wohl erst in den kommenden Jahren feststellen. In jedem Fall sollte man hinterfragen, warum Deutschland bereits mehr Transfers vollzieht, als Unihockey-Nationen wie z.B. die Tschechische Republik (16), Dänemark (32) oder Estland (12). Führend bei den Transferaktivitäten bleiben weiterhin Norwegen (126), Schweden (112), Finnland (73) und die Schweiz (69).


veröffentlicht am 06.01.2010   |   » Eigene News melden  
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Kommentare zu dieser Meldung
Walterelf schrieb am 07.01.2010 um 15:06:

Hi, der Großteil der Auslandstransfers kommt ja nicht zum Floorball spielen nach Deutschland, sondern aus beruflichen und Beziehungs- Gründen.

Das ist meines Erachtens auch der Grund, warum Deutschland relativ weit vorne liegt.
lochball78 schrieb am 07.01.2010 um 16:31:

Da bin ich der gleichen Meinung. Insbesondere die Zugänge nach München aber auch nach Bonn oder zum WFC sind Spieler, die aus anderen Gründen nach Deutschland gekommen sind. Ich persönlich empfinde es als sehr positiv, dass wir so einen Austausch von Floorball-Wissen haben und es einfach für ausländische Studenten ist, sofort in einem Floorball-Club einzusteigen.
rocktale schrieb am 07.01.2010 um 17:26:

Ich finde den etwas negativen Unterton in dem Bericht auch bedenklich. Letztendlich ist es doch eine Frage, was man aus den Transfers macht. Holt man sich Sölder, um kurzfristige Erfolge zu feiern und die nächsten Spiele zu gewinnen, oder ist man dazu bereit, die Leute auch in die Verantwortung zu nehmen und von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zu profitieren. Letzteres kann dem Sport in Deutschland doch nur gut tun.
ultimate schrieb am 11.01.2010 um 11:31:

typisch portal, eigentlich eine gute Sache, aber der "etwas negative Unterton in dem Bericht" stimmt auch mich wiederum bedenklich.

Dabei ist es doch so einfach.
a) Deutschland hat derzeit wohl ziemlich genaus so viele Mitglieder wie Norwegen (6500) und teilt sich somit vor Dänemark Rang 5.
b) viele Menschen aus Nordeuropa, Tschechien, etc. lieben Deutschland zum leben, lieben, studieren und arbeiten so sehr wie wir und gehen auch gerne in Zukunft ihrem Hobby Unihockey nach ... Wie viele Menschen zieht es da wohl aus diesen Gründen nach Estland, Tschechien etc?
c) im Gegensatz zu anderen Verbänden achtet der DUB darauf, dass Personen aus dem Ausland auch wirklich transferiert werden, selbst in die unteren KF-Ligen. Finde ich gut, nur die Transfersumme ist einfach zu hoch, aber die wird von der IFF festgesetzt und eingesackt. Wobei sich da die anderen Verbände auch bessern, z.B. GB mit dem neuen Dachverband hat dieses Jahr 35 Transfers gemeldet, letztes Jahr noch 3...
ultimate schrieb am 11.01.2010 um 11:32:

sorry, Floorball heisst ja unser Sport
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