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Mit toller Teamleistung knüppelhartes Spiel gewonnen
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Mit einem 3:15 Auswärtssieg setzten sich die Floor Fighters Chemnitz am vergangenen Wochenende gegen den UHC Elster durch. Damit bleiben die Chemnitzer auch im elften Pflichtspiel dieser Saison ohne Punktverlust.
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Es berichtet David Reich (Chemnitz)
Nur eine Woche nach dem großen Derby gegen den UHC Döbeln fanden sich die FLOOR FIGHTERS am vergangenen Samstag auf dem Boden der 2. Bundesliga Realität wieder. Und diese meinte es an diesem 11. Spieltag der 2. Bundesliga Ost besonders hart mit der Chemnitzer Truppe, ging die Reise doch zum UHC Elster. Ein Team, welches weniger durch seine sportlichen Erfolge, dafür umso mehr durch seine raue Gangart auf dem Feld bekannt ist.
Das erste Drittel begannen beide Mannschaften zunächst verhalten, die Floor Fighters kamen noch nicht mit der gewohnten Angriffsstärke vor das Tor der Gastgeber, somit stand nach 20 gespielten Minuten nur ein 1:0 Vorsprung zu Buche. "Wir fanden nicht in unser gewohntes Spiel, viele Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten immer wieder deutlichere Chancen", meinte Trainer Heine nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel sollte dann jedoch torreicher ausfallen, insbesondere begünstigt durch zahlreiche Strafminuten der Gäste. "So etwas habe ich in meiner Floorball Karriere noch nicht erlebt. Die Elsteraner lagen mit nur einem Tor hinten und hätten uns das Leben mit einem guten Mannschaftsspiel sicher schwer machen können. Doch die Spieler des UHC konzentrierten sich fortan zusehends auf unfaire Aktionen und verloren so vollkommen den Faden im Spiel. So etwas kenne ich aus meiner Heimat Finnland nicht", zeigte sich Joel Heine enttäuscht über das wenig ansehnliche Gestocher durch den Gegner. Trauriger Höhepunkt in den zweiten Zwanzig Minuten war ein Ausraster durch UHC Angreifer Sven Wergner, der abseits des Spielgeschehens mit seinem Schläger auf das Schienbein von Axel Herold einschlug und dabei nicht nur seinen Schläger zerstörte, sondern auch dem Chemnitzer Stürmer eine unfreiwillige Spielpause bescherte. "Solche Aktionen abseits des Spielgeschehens sehen eigentlich eine rote Karte vor, dass es nur eine 5-Minutenstrafe gab, verwunderte uns alle und sorgte nicht gerade dafür, dass das Spiel im Anschluss weniger hart geführt wurde", sagte Heine.
Die Floor Fighters ließen sich von dieser harten Gangart jedoch nicht anstecken und nutzten die Überzahlspiele in der Folge clever aus, so dass Tore im Minutentakt, zum Teil sogar in 5 gegen 3 Überzahl, fielen. "Das Team hat die richtige Antwort gegeben und Tor um Tor erzielt", resümierte Kapitän Radünz nach dem Drittel, der mit seinen Teamkollegen für 7 Tore in diesem zweiten Drittel sorgte und so einen 8:1 Vorsprung in die letzte Pause mitnehmen konnte.
Auch im letzten Drittel änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Die Sachsen blieben dominant und nutzten die zahlreichen Unaufmerksamkeiten in der Elsteraner Hintermannschaft konsequent aus. Bis Spielende konnten Floor Fighters nochmals 7 Tore erzielen und gewannen schlussendlich 15:3. "Ich bin heilfroh, dass wir hier weitestgehend verletzungsfrei rausgegangen sind und noch dazu so deutlich gewinnen konnten. Zwar war unsere taktische Leistung heute ausbaufähig, doch das schiebe ich auf den Fakt, dass heute der komplette Kader zum Einsatz kam. Da kommt es immer zu kleinen Fehlabstimmungen, an denen wir nun arbeiten müssen. Dennoch haben die Jungs eine tolle Leistung gebracht und beinahe jeder Spieler konnte mit einem Tor oder einer Vorlage punkten, diese mannschaftliche Geschlossenheit werden wir in den Playoffs brauchen", zeigte sich der finnische Trainer Joel Heine nach dem Spiel erfreut.
Mit dem elften Sieg im elften Saisonspiel haben sich die Floor Fighters nun endgültig den Playoff-Einzug gesichert und können die kommenden drei Spiele in der 2. Bundesliga zur Vorbereitung nutzen.
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| Kommentare zu dieser Meldung |
Jimi_H schrieb am 03.02.2010 um 11:49:
"Das zweite Drittel sollte dann jedoch torreicher ausfallen, insbesondere begünstigt durch zahlreiche Strafminuten der Gäste."
Sicherlich meinte der Autor hier die Gastgeber.
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zov schrieb am 03.02.2010 um 17:55:
@portal: vielleicht solltet ihr nicht ungeprüft einseitige artikel veröffentlichen!
in einem muss ich zustimmen, chemnitz war taktisch und spielerisch besser - das hatte niemand anders erwartet!
aber ... es gab auf jeder seite drei 2-min-strafen: chemnitz wegen wiederholtem stockschlag, stoßen und sperren - elster wegen wiederholtem stockschlag, reklamieren und stockschlag
letzterer war keiner, da der spieler beim aufstehen aus versehen den stock des gegners getroffen hat (tut aber nichts zur sache ...)
die 5-min-strafe gegen sven wergner war berechtigt, allerdings muss man dazusagen, dass das keine tätlichkeit war, sondern er lediglich nach 5-sekündigem gehacke des chemnitzer spielers (von hinten) auf und unter den stock und auf die beine während einer sich anbahnenden kontersituation versucht hat, sich dieses zu entledigen und mit dem schläger dessen beine getroffen hat! dumm und bestrafenswürdig aber keine tätlichkeit! es war in der elsteraner hälfte genau vor meinen augen, ich konnte das beobachten ...
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Chris (Unihockey-Portal.de Team) schrieb am 03.02.2010 um 18:08:
"Es berichtet David Reich (Chemnitz)". - Die andere Seite hast du ja nun beschrieben, danke.
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Mario_Held schrieb am 03.02.2010 um 21:34:
Klingt ja wieder mal nach einer echten Materialschlacht in Elster. Schön, dass auch nach der Umbenennung in Floorball die Traditionen die gleichen bleiben. Sicherlich hat Elster, wie immer, sauber gespielt und die Strafen waren vollkommen überzogen, wie immer. Der sportliche Erfolg gibt ja recht, also alles beibehalten, wie immer.
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CapoC69 schrieb am 04.02.2010 um 01:03:
wo steht denn bitte, dass die strafen gg elster überzogen waren? zov hat doch eindeutig gesagt, dass die meisten strafen berechtigt waren und das es über manche strafen meinungsverschiedenheiten gibt, ist glaube ich, in jedem spiel, bei jeder mannschaft so.
weiterhin halte ich die komplette formulierung des berichtes für sehr unangebracht. wenn man den gegner schon so deutlich deklassiert, dann muss man auch nicht noch in form von derartigen formulierungen gegen ein team oder gar einzelne spieler hetzen!
bereits im ersten absatz wird dem leser ein eindeutiges bild vermittelt wie der FFC über seinen gegner denkt. respekt ist nicht erkennbar und drückt sich eher durch verachtung aus, aufgrund der harten spielweise und mangelnden hochklassigen erfolge. und die aktion des elsteraner spielers liest sich, als ob er seinen gegner in bester baseball-manier abgepasst hat und ihn versuchte mutwillig zu verletzen.
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climacool schrieb am 04.02.2010 um 08:48:
@CapoC69 ich weiß ja nicht, ob du des öfteren die Gelegenheit hast gegen den
UHC Elster zu spielen, aber der erste Absatz stimmt vollends.
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onehanded schrieb am 04.02.2010 um 08:59:
@CapoC69
Auch unter starken Beruhigungsmitteln würden viel Elsteraner nicht merken, das es sich um ein SPIEL handelt und keine historische Schlacht.
"...und ihn versuchte mutwillig zu verletzen."
Das klingt nach einem typischen Ablauf wenn das Team zurückliegt.
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CapoC69 schrieb am 04.02.2010 um 10:49:
ihr kapierts einfach nicht. spiel ist spiel. was während einem spiel abläuft ist danach vergessen und dann muss man nicht in berichten oder hier in öffentlichen foren gegen bestimmte mannschaften immer wieder hetzen.
@climacool: ich behaupte nicht, dass der absatz nicht stimmt. ich finde ihn schlicht und ergreifend respektlos und für einen spielbericht auf öffentlichen seiten äußerst unangebracht.
@onehanded: genau diesen stumpfsinn meine ich! keine argumentation, sondern das stetig gleiche wiederholen, wie brutal und unfair elster spielt.
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Jimi_H schrieb am 04.02.2010 um 11:25:
Zitat CapoC69: "ihr kapierts einfach nicht. spiel ist spiel. was während einem spiel abläuft ist danach vergessen und dann muss man nicht in berichten oder hier in öffentlichen foren gegen bestimmte mannschaften immer wieder hetzen."
Naja, wenn in etlichen Spielen und bei verschiedenen Gegnern das gleiche Schema abläuft, dann kann es schon passieren, dass eben diese Gegner nach dem Spiel nicht alles vergessen und sich eine gewisse Erwartungshaltung einstellt, wenn man denn wieder nach Elster muss. Genau diese wurde im ersten Absatz des Beitrages wiedergegeben. Das hat doch nichts mit Hetze zu tun.
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Mario_Held schrieb am 04.02.2010 um 11:46:
Scheint, als würden diejenigen, die nach den Spielen gg. Elster ihre Wunden lecken müssen, eben nicht so schnell vergessen.
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climacool schrieb am 04.02.2010 um 12:43:
@CapoC69 solange der Kampf um den Sieg in halbwegs fairen Bahnen läuft
stimme ich dir vollends zu. Aber man sollte als Spieler die Grenze kennen bis zu
der man härtetechnisch gehen kann, ohne die Gesundheit des Gegners zu
gefährden. Dann ist mit dem Abklatschen auch alles vorbei.
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UHC-Devil schrieb am 05.02.2010 um 17:59:
Das ist echt ein witziger Artikel.
Danke Chemnitz und viel Glück bei eurer weiteren Karriere im Traumtheater Floorball.
Das Chemnitz spielerisch wie taktisch besser war, definitiv.
Aber vergesst nicht, liebe Kumpels... Einer der Schiedsrichter war der Bruder eines Chemnitzers.
Wer sich böses denkt, behält es besser - denn dank der vielzahligen Meinungen sind alle Elsteraner, menschenhassende und -mordende Monster die nur auf Hass und Gewalt aus sind.
Das sich das ein oder andere Team da im Vorraus drauf einstellt, und selber mal die Peitsche raus holt, ist definitv niemals war und reine Spekulation.
Das wir härter spielen, haben wir niemals bestritten. Aber was da oben drin steht... Das ist sogar für uns lächerlich.
Gut das der o.g. Axel Herold eine "Zwangspause" von ca. 1 Minute hatte, danach waren alle Schmerzen vergessen und es ging munter mit 6 Feldspielern und dem Torhüter weiter, "das entscheide ich immer noch selbst, ob das ein Wechselfehler war" und ließ weiter spielen.
Schönes Wochenende.
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Jimi_H schrieb am 05.02.2010 um 20:35:
Zitat UHC-Devil: "Das wir härter spielen, haben wir niemals bestritten."
Warum müsst Ihr eigentlich härter spielen (als alle anderen)?
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CapoC69 schrieb am 05.02.2010 um 22:09:
Härte ist nicht gleich unfair!
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UHC-Devil schrieb am 06.02.2010 um 17:56:
Also so lange ich mich erinnere, spielt Elster schon immer eine gesunde Härte. Das ganze nun auszuwerten, warum und wieso - sprengt wohl den gesunden Rahmen... Aber ich habe mittlerweile ja eingesehen, dass nur wir die Fehler begehen und bekenne mich für alles wohlwollend schuldig.
Und wie CapoC69 sagte, ist dies nicht gleich unfair.
Aber ich bin fest der Meinung, dass einige Teams mit einer ganz anderen Einstellung in ein Spiel gegen Elster gehen, als gegen andere. Und dann ist jedesmal das gleiche gejammere, dass es ausartet...
Nein wir sind die menschenhassenden Prügelknaben die sich dann auf dem Feld zurichten lassen - ganz sicher.
Und der oben vielfach zitierte Axel Herold ist sicher das Unschuldslamm schlechthin. So war die eine Beleidigung über das Spielfeld laut Schiedsgericht "im Affekt" - anstatt die Korrekte Strafe auszusprechen. Der gleiche Spieler fiel desweiteren nur positiv mit Bemerkungen wie "dumme Dorftrottel" auf, was ja nach der Körpersprache des Chemnitzer Kapitäns normal ist, anstatt seine eigene Mannschaft dezent zu zügeln.
Bevor wieder die witzige Diffamierung beginnt, wir wissen selbst, dass wir Fehler begangen haben, jedoch ist es nicht einfach in Gewissen Situationen "ruhig" zu bleiben - aber wenn der eine odere andere gewissenhaft nachdenkt, entscheidet er vielleicht auch so.
Wer hier Ironie findet kann sie selbstverständlich unentgeldlich behalten.
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