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Deutscher Guinness-Rekord-Versuch im Dauer-Unihockey geglückt
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In der Grimmaer Muldentalhalle schafften die Teilnehmer im Dauer-Unihockey einen sensationellen Rekord: insgesamt wurden 24 Stunden gespielt, 608 Tore erzielt und "sich die Nacht um die Ohren geschlagen". Jetzt soll der Rekord-Versuch im Guinness "Buch der Rekorde" einen Eintrag finden!
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Am vergangenen Wochenende stand die Grimmaer Muldentalhalle im Zeichen eines Guinness-Rekord-Versuches im Dauer-Unihockey. Das U19-WM Organisationskommittee um Ralf Kühne und Michael Gatzke hatten alle Helfer der U19 Damen-Weltmeisterschaft (November 2006) zu einer großen Guinness-Rekord-Versuch-Dankeschön-Party geladen. Dieser Einladung waren knapp 100 Personen gefolgt, die sich im wahrsten Sinne des Wortes "die Nacht um die Ohren schlugen". Das Ziel lautete 24 Stunden am Stück Unihockey (Kleinfeld) zu spielen, um anschließend diesen Rekordversuch bei den Verantwortlichen von Guinness einzureichen, um einen Eintrag im gleichnamigen Buch zu erhalten. Nach 24 Stunden war klar: der Rekord ist geschafft!
Doch der Weg dahin war nicht unbedingt einfach, denn die Organisatoren mussten sich an zahlreiche Vorgaben halten. Zum Beispiel musste der gesamte Rekordversuch gefilmt werden, welche Aufgabe "Opa Lohse" mit Bravour meisterte. Eine nicht weniger stolze Leistung erbrachten alle Beteiligten: trotz zahlreicher Mannschaften musste jedes Team fünf mal eine Stunde spielen und vielen war, besonders in den letzten Stunden, die Strapazen eines derartigen Rekordversuches anzusehen: Übermüdung, Konzentrationsmängel und leichte Blessuren waren nur einige Randerscheinungen einer ansonsten gelungenen Veranstaltung. Für die nötige Abwechslung sorgte die Band "The Scuttles", die den Rekord-Teilnehmern in bestimmten Abständen ordentlich einheizte. So auch in der letzten Stunde, wo noch einmal alle Mannschaften einen jeweils 12-minütigen Einsatz hatten und der Rekordversuch in einem großen Showdown gipfelte. Unter rockigen Klängen der Band zählten Organisatoren und Spieler die letzten Sekunden runter und lagen sich anschließend glücklich, aber sichtlich erschöpft, in den Armen.
Ralf Kühne und Michael Gatzke dankten in anschließenden emotionalen Reden allen Teilnehmern, allen voran den Helfern der U19-WM, aber auch der U19-Nationalmannschaft, die sich an diesem Tag dem Motto "Den Helfern helfen!" verschrieben und ebenso jede Menge Applaus einheimsten. Somit endete ein langer und anstrengender Rekord-Versuch im Dauer-Unihockey mit dem sensationellen Ergebnis von 308:296. Hier zollte Michael Gatzke vor allem Jürgen Erfurth den nötigen Respekt, der für die Einteilung der Teams verantwortlich zeichnete und aufgrund seines 'glücklichen Händchen' eine spannende und ausgeglichene Partie gestaltete. Jürgen Erfiurth war es dann auch, der neben dem eigentlichen Rekord-Versuch weitere kleine Rekorde vermeldete:
insgesamt wurden 604 Tore in 24 Stunden erzielt
Top Scorer wurde Antje Schmidt (UHC Höfen) mit 40 Toren
insgesamt wurden 24 Spielprotokolle geschrieben = 7,13m Papier
Alles in allem erlebten die Teilnehmer eine wunderschöne - wenn auch für den einen oder anderen anstrengend - Veranstaltung, bei der am Ende nicht nur eine Rekord zustande kam, sondern vielmehr die Helfer in einem ordentlichen Rahmen selbst zum Mittelpunkt des Unihockeysportes wurden. Michael Gatzke schloss dieses Event mit folgendem Satz und traf damit bei vielen mitten ins Herz:
"Es gibt Dinge im Leben, die wird man nie vergessen. Dieser Rekord-Versuch sollte unbedingt dazu gehören!"
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